Die Schutzart nach DIN 40 050 kennzeichnet die Art des Berührungs-, Fremdkörper- und Wasserschutzes.Die einzelnen Schutzgrade können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Nach DIN 40 050 gelten als Kennbuchstaben IP, denen eine erste und eine zweite Kennziffer folgen (z.B. IP 65).
Erste Kennziffer | Schutzgrad (Berührungs-/Fremdkörperschutz) |
0 | Kein besonderer Schutz. |
1 | Schutz gegen Eindringen von festen Fremdkörpern mit einem Durchmesser größer als 50 mm (große Fremdkörper). |
2 | Schutz gegen Eindringen von festen Fremdkörpern mit einem Durchmesser größer als 12 mm (mittelgroße Fremdkörper). |
3 | Schutz gegen Eindringen von festen Fremdkörpern mit einem Durchmesser größer als 2,5 mm (kleine Fremdkörper). |
4 | Schutz gegen Eindringen von festen Fremdkörpern mit einem Durchmesser größer als 1 mm (kornförmige Fremdkörper). |
5 | Schutz gegen schädliche Staubablagerungen. Das Eindringen von Staub ist nicht vollkommen verhindert, aber der Staub darf nicht in solchen Mengen eindringen, daß die Arbeitsweise des Betriebsmittels beeinträchtigt wird (staubgeschützt). |
6 | Schutz gegen Eindringen von Staub (staubdicht). |
Zweite Kennziffer | Schutzgrad (Wasserschutz) |
0 | Kein besonderer Schutz. |
1 | Schutz gegen tropfendes Wasser, das senkrecht fällt. |
2 | Schutz gegen tropfendes Wasser, das schräg fällt. |
3 | Schutz gegen Wasser, das in einem beliebigen Winkel bis 60° zur Senkrechten fällt (Sprühwasser). |
4 | Schutz gegen Wasser, das aus allen Richtungen gegen das Gehäuse spritzt (Spritzwasser). |
5 | Schutz gegen einen Wasserstrahl aus einer Düse, der aus allen Richtungen auf das Gehäuse gestrahlt wird (Strahlwasser). |
6 | Schutz gegen schwere See oder starken Wasserstrahl. Wasser darf nicht in Gehäuse eindringen (Überfluten). |
7 | Schutz gegen Wasser, wenn das Gehäuse unter festgelegten Druck- und Zeitbedingungen in Wasser getaucht wird (Eintauchen). |
8 | Das Gehäuse ist geeignet zum dauernden Untertauchen in Wasser bei Bedingungen, die durch den Hersteller zu beschreiben sind. |